Meine Vindö 40 sucht ein neues Abenteuer
In der malerischen Kulisse Schwedens, auf der bezaubernden Insel Vindö, entstand eine Segelyacht, die nicht nur die Wellen des Meeres erobern sollte, sondern auch die Herzen ihrer Besitzer. Die Werft Nötesund, bekannt für ihre Handwerkskunst und Leidenschaft für das Segeln, war der Geburtsort von über 1000 verschieden Einheiten von Vindös von 28 Fuss bis 65 Fuss.
Das Lieblingsschiff von Carl Andersson
Hier, umgeben von der unberührten Natur und dem sanften Rauschen der Wellen, wurde jede Linie, jeder Rumpf und jedes Detail mit höchster Präzision gestaltet.
Die Vindö 40 ist nicht nur ein Schiff, sondern auch ein schöner Lebensraum auf dem Wasser. Ihre eleganten Kurven und das zeitlose Design spiegeln die Schönheit ihrer
Heimat wieder. Mit einem tiefen Rumpf und einem stabilen Langkiel ausgestattet, bietet sie außergewöhnliche Segeleigenschaften. Egal, ob Sie sanfte Brisen oder kräftige Winde bevorzugen, die Vindö 40 gleitet mühelos über das Wasser und bietet ein unvergleichliches Segelerlebnis. Nicht um sonst bezeichnete der Werftinhaber Carl Andersson die Vindö 40 als sein Lieblingsschiff.
Das Innere der Yacht in Mahagoniholz verkleidet ist ebenso beeindruckend. Helle, luftige Räume laden zu entspannten Stunden nach einem aufregenden Segeltag ein. Die liebevoll gestalte Innenraum strahlt eine schöne Gemütlichkeit aus. Das Schiff bietet für 4-5 Personen Platz zum Schlafen. WC Raum und Kleiderkasten sind auch vorhanden. Wenn Du die Möglichkeit suchst, Teil dieser faszinierenden Geschichte zu werden, dann ist die Vindö 40 mehr als nur eine Yacht , sie ist ein Lebensgefühl, das darauf wartet, von Dir entdeckt zu werden. Lass Dich von der Schönheit und den Segelleidenschaften dieser außergewöhnlichen Yacht verzaubern, erlebe unvergessliche Momente auf dem Wasser.
Vindö-Segelyachten
Vindö-Segelyachten wurden von der Nötesunds Varv AB auf Henån in Schweden gebaut. Die Nötesunds Varv AB existiert nicht mehr, doch die unzähligen noch gut erhaltenen Langkieler der Marke „Vindö“ werden auch heute noch auf Henån gewartet und restauriert. Heute übernimmt die Vindö Marin AB diese Arbeiten.
Der Bootsbauer Carl Andersson war der Gründer der Werft. Er wurde in Kungsviken – einem der wichtigsten Bootsbauzentren in Schweden – geboren. Bereits sein Vater und Großvater bauten Schiffe, vor allem massive, stäbige Fischerboote aus Eichenholz.
Ab 1926 begann Carl Andersson in eigener Regie Holzboote, vor allem Lotsenboote und Freizeitboote, auf Henån zu bauen, zunächst noch unter dem Namen „Sundsandvik Båtvarv“. Anfang der 1960er Jahre übernahm sein Sohn Karl-Erik die Firma, die ab dieser Zeit „Nötesunds Varv AB“ hieß. 1961 wurde die erste „Vindö“ gebaut: die Vindö 28 (8 m × 2,35 m, 28 m²). Aus dieser stammt auch die Bezeichnungsart der Vindö-Yachten. Die Zahl am Ende des Bootsnamens steht nicht wie sonst üblich für die Länge in Fuß, sondern sie bezeichnet die Segelfläche in m².1963 folgte die bekannte und eine der beliebtesten Vindös die „Vindö 30“ (9 m × 2,42 m) und die kleine „Vindö 18“ (6 m × 2,10 m). Beide Yachten wurden zunächst vollständig aus Holz, später dann mit GFK Rumpf und Holzaufbauten gefertigt. 1964 kam die „Vindö 22“ als kleine Schwester der „30“.
Mit der Zeit entwickelte sich die „Vindö 30“ zum Verkaufsschlager und etwa 50 % der Yachten gingen in den Export – vor allem nach Deutschland. 1966 zeichnete Carl Andersson die „Vindö 50“. Ab etwa dieser Zeit wurden alle Yachten mit GFK Rumpf gefertigt. 1971 entstand die „Vindö 40“. Auch die „40“ entwickelte sich zu einem Verkaufsschlager und noch heute existieren sehr viele gut erhaltene Exemplare. 1973 folgte die „Vindö 32“ als Weiterentwicklung der „30“ (8,90 m × 2,75 m). Sie war als preisgünstige Alternative zur „Vindö 40“ entwickelt worden. In Zusammenarbeit mit einem Fremdhersteller von Rümpfen (Corsair/Bowman) entstand 1975 die „Vindö Corsair 75“ mit der typischen Inneneinrichtung einer Vindö. Die "Vindö 65" (11,65 m × 3,65 m) und die „Vindö 90“ (13 m × 3,95 m) vervollständigten kurze Zeit später das Sortiment.
Carl Andersson starb 1979 und nur ein Jahr später stand die Werft vor dem Konkurs. Durch einen Verkauf wurde dieser zunächst abgewehrt. 1981 wurde die „Vindö 45“ präsentiert (10,20 m × 3,33 m). Die „Vindö 45“ war eine ausgewachsene Cruising Yacht. Sie war höher und breiter als alle ihre Vorgänger. Doch auch die „Vindö 45“ konnte den drohenden Konkurs der Werft nicht aufhalten. Kurze Zeit später verließ der letzte Vindö-Neubau die Werfthallen. (Textquelle: Wikipedia)